
Kennst du das Gefühl, wenn du nach einem langen Tag nach Hause kommst und dich das Chaos in deiner Wohnung sofort stresst? Oder wenn du im Home Office arbeitest und nicht wirklich ins Tun kommst, weil überall um dich herum Sachen liegen? Oder wie befreiend es ist, wenn du endlich den Schreibtisch oder die Küche aufgeräumt hast?
Ordnung ist mehr als ein ästhetisches Ideal – sie hat direkten Einfluss auf unsere mentale Gesundheit und unser Nervensystem. In diesem Artikel erfährst du, warum das so ist, wie unser Körper und unser Geist auf Ordnung reagieren, und wie du mit einfachen Routinen dein Wohlbefinden nachhaltig steigern kannst.
Unordnung ist nicht nur ein optisches Problem. Sie wirkt auf unser Gehirn und unser Nervensystem wie ein ständiger, unterschwelliger Stressreiz. Jeder Gegenstand, der herumliegt, sendet dem Gehirn die Botschaft: „Hier gibt es noch etwas zu erledigen!“
Das führt zu:
Unordnung hält den Sympathikus aktiv – wir fühlen uns angespannt, gereizt oder sogar überfordert: „Houston, we have a problem“. Ordnung hingegen signalisiert dem Gehirn und Körper: „Alles ist unter Kontrolle.“ Das aktiviert den Parasympathikus, sorgt für Entspannung und fördert die Regeneration.
Ordnung ist ein machtvolles Werkzeug für die Psyche:
Kinder reagieren besonders sensibel auf ihre Umgebung. Ein ordentliches, liebevoll gestaltetes Kinderzimmer fördert Konzentration, Wohlbefinden und ein ausgeglichenes Nervensystem. Gemeinsames Aufräumen kann spielerisch gelernt werden und wird so zur wertvollen Routine.
Ordnung ist ein Schlüssel zu mehr mentaler Gesundheit, Wohlbefinden und einem entspannten Nervensystem. Sie schafft Sicherheit, reduziert Stress und fördert die Regeneration – sowohl im Körper als auch im Geist. Mit kleinen Routinen, bewusstem Ausmisten und achtsamer Selbstfürsorge kannst du dein Leben nachhaltig positiv verändern. Probiere es aus: Schon ein aufgeräumter Schreibtisch oder ein freier Raum kann Wunder wirken – für Körper, Geist und Seele!